[24] „Schneeflockentangowalzer“




Der Wind, der mir ins Gesicht prallte war kalt und trocken. Er war so heftig, dass das Rauschen die Musik meiner Kopfhörer dämpfte und ich nur noch den Wind hörte. Meine Hand klammerte sich an den Ordner den ich in der Hand hielt. Um die Knochen zeichnete sich eine weiße Stelle ab, die im Kontrast zum gereizten Rot meiner Hand wirkte. Es war auf einmal schlagartig kalt geworden und es roch nach Schnee. Es lag in der Luft, irgendwie noch weit entfernt, aber doch schon spürbar. 

Als ich endlich meine Haustür erreicht hatte schloss ich schnell auf und huschte in die Wärme hinein. Meine Wangen fingen an zu glühen und ich warf meine Sachen lieblos in die Ecke neben der Tür. In der Küche setzte ich mir einen Tee auf und während das Wasser anfing zu kochen, sah ich aus dem Fenster. Die Wolken waren grau geworden und alles sah irgendwie gefroren aus. Ich fasste erst wieder klare Gedanken als der Wasserdampf meine Sicht vernebelte. Mit meinem leckeren Früchtetee kuschelte ich mich in mein Zimmer, machte die Lichterkette an und widmete mich meiner derzeitigen Lektüre. Je länger ich im Warmen war, so schien es mir, taute ich wieder auf. Meine innere Kälte verschwand auf einmal und hintereinander flogen die Wörter und Buchstaben an mir vorbei. Ich verlor das Eis um mein Herz und das Schmelzwasser spülte ihn einfach aus meinen Gedanken. 

In diesem Moment überkam mich der Wunsch irgendetwas zu tun. Ganz egal was. Ich wollte etwas tun. Also rannte ich ins Wohnzimmer, zündete alle Kerzen an, packte die restlichen Christbaumkugeln aus und füllte die Lücken am Tannenbaum. Als ich fertig war legte ich meine Lieblings-Weihnachts-CD ein und tanzte um den Baum herum. Ich war glücklich und sang lauthals mit. Danach ließ ich mich auf den kalten Steinboden sinken und lächelte. Leicht drehte ich den Kopf zum Fenster und stutzte. 
Draußen hatte es angefangen zu schneien. Dicke Flocken schwebten vom Himmel herab und legten sich wie ein weißer Schleier über die Welt. Langsam stand ich auf und tapste zum Fenster. Ich sah nach draußen und bestaunte die tanzenden Flocken. Ja sie tanzten. Walzer. Oder Tango. Mal schnell, mal langsam, mal geordnet, mal wild umher. Ich sah hinaus und wollte mittanzen. Also tanzte ich bis ich nicht mehr konnte und von jeher liebe ich den Winter. Mit allem drumherum. 

Seitdem wünsche ich mir jeden Winter Schnee. Ich will ihn jeden Winter aufs Neue tanzen. Meinen Schneeflockentangowalzer.

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Also liebe Leut!
Das war die letzte Geschichte dieses Jahr! Ich danke euch, dass ihr alle fleißig meinen Adventskalender promotet, geteilt und natürlich auch gelesen habt!! :)

Ich wünsche euch wunderschöne und zauberhafte Weihnachten!
Mit viel Liebe,

Lara    

[23] Ein Weihnachtslied



„Humbuk! Humbuk!“, greine ich.  Ich bin nicht gerne so. Aber ich muss so sein. Einer muss ja seinen Verstand behalten... „Humbuk...“, murmele ich.

Zwei kurz zuvor lachende Passanten bleiben kurz stehen, schweigen und schauen mich entgeistert an. Sie tragen rot-weiße Zipfelmützen und haben beide Glühwein in der Hand. Ich schlurfe an den beiden Pommesköpfen vorbei. Überall blinken Lichter. Ich fühle mich einem epileptischen Anfall nah. Lametta tropft von den Bäumen und wirft das Licht in unangenehmster Weise in meine Augen zurück. Über mir schweben unglaublich einfallsreiche und total originell-witzige Schilder mit der Aufschrift „Glühweinachten“ oder „Oh Pfannenbaum“. Irgendwo plärrt ein Dreckskind auf einer Blockflöte. Scheiße, ich hasse Weihnachten.

Natürlich werden jetzt viele denken, ich sei so wie dieser Typ in „A Christmas Caroll“, gerade auch mit dem „Humbuk!“. Ja, das habe ich mir abgeschaut, aber um ehrlich zu sein, ich bin nicht gerne ein Scrooge. Aber einer muss ja den Verstand behalten in dieser völlig wahnsinnigen Zeit.

Um mich herum mampfende Menschenmassen. Klein- und Großgruppen stehen umeinanderherum, drehen sich ständig von links nach rechts, verschütten Glühwein aus Pisse, beißen, kauen, lachen und kauen, lachen und spucken dabei Flammkuchen und lachen und schlucken und glucksen und trinken billigen mit Pisse gestreckten Glühwein, lach und prusten und Pissglühwein schießt aus allen Nasen. Scheiße, ich hasse Weihnachten.

Aber ich nicht gerne so. Ich bin einfach nur normal. Die anderen sind am durchdrehen. Um was geht es denn überhaupt bei Weihnachten. Es geht nicht das Fest der Liebe. Wer schon einmal in seinem Leben Weihnachten mit seinen Eltern gefeiert hat, der weiß das. Und schon gar nicht ist es der Geburtstag eines komischen Hippi-Zimmermanns! Und es ist auch kein „urdeutscher“, heidnischer Brauch. Es ist noch am ehesten, schlicht und einfach, die dunkelste Nacht des Jahres. Und danach geht es wieder Stück für Stück bergauf. Aber auch das stimmt ganz. Wintersonnenwende ändert sich vom Datum immer ein bisschen. Weihnachten ist einfach der idiotische Glaube der Menschen, dass es diesmal schön wird! Das in dieser einen Zeit alles gut wird und jeder, wirklich jeder gut ist! Kim Jong Un wird an Weihnachten bestimmt sagen: „Oh, ich sollte ausnahmsweise heute mal keine Menschen foltern lassen. Stattdessen gebe ich allen Kuchen!“ But there is no cake and the cake is a lie. Und trotzdem tun die Menschen so, als wäre alles gut, als wäre alles friedlich und alles schön. Dabei gibt es auch bei uns noch genug Obdachlose.

Weihnachten ist eine Lüge. Weihnachten ist eine Illusion. Wenn mich jemand jetzt auffordern würde etwas für die Obdachlosen zu spenden, weil es doch die „Zeit der Geschenke“ sei, würde ich Scrooges Antwort „Gibt es denn keine Gefängnisse?“ in „Gibt es denn keine Schrotflinten?“ ändern. Und hört mir alle auf mit den Geistern der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht.

Man hört viel Gelächter heute Abend hier auf dem Markt. Die engen Gässchen sind verstopft mit Menschen. Sie schmiegen sich aneinander, als könnten sie ihren eigenen Gestank nicht wahrnehmen. Dort drüben sitzt ein Bettler, kaut vergnügt an einem Weckmann. Da hinten, um die Ecke steht ein junges Paar. Er hat seinen Kopf in ihre Schulter gelegt und sie streichelt seinen Nacken auf und ab. Sie flüstert ihm etwas in sein Ohr. Er schaut auf, lächelt leise, blickt sie an. Stumm. Ganz stumm. Er küsst sie auf die Nase.

Scheiße, ich hasse Weihnachten.

Neben mir zupft ein kleines Mädchen an dem Hosenbein seines Vaters. Es reckt die Arme ein paar Mal nach oben. Der Vater lacht herzlich, nimmt das Kind hoch auf die Schultern. Das Kind greift in den Bart des Vaters, zupft, zwirbelt und gluckst. Der Vater beginnt zu Gallopieren und das Mädchen kreischt vor Vergnügen.

Scheiße, ich hasse Weihnachten.

Der Bettler hat nun eine Decke hervor geholt und schmiegt sich in sie hinein. Er hat ein bisschen Geld in seiner Mütze. Er bestaunt die schwirrenden, summenden Lichter. Blickt hoch und plötzlich beginnt er zu singen. Seine Stimme dröhnt in meinen Ohren, hinweg über das Geplärre der Menschen. Und er singt dieses Lied.


Wir wissen es alle, es weihnachtet sehr
Lampen drängen dicht an dicht,
sprühend gelbes Lieder-Licht –
aus Städten wird ein Strahlenmeer.
Und wir warten und wandern und warten

Wir kennen sie alle, die stille Nacht
Gesänge dringen an das Ohr,
flutend aus dem Mund hervor,
was den Blick vergänglich macht.
Und wir warten und wandern und warten.

Und diese Zeit, sie ist besinnlich
dunkel ist's und furchtbar himmlisch
summen Herzen sanft und stimmlich
und Gedanken werden dinglich.
Und wir lauschen und stehen und lauschen

Und diese Wochen sind so heilig
kitischig ist's und furchtbar peinlich
diese Welt so sanft und reinlich
sich zu wünschen. Es ist kleinlich …
Trotzdem lauschen und stehen und lauschen

Wir wissen es besser, so ist nicht die Welt
Wir wissen es besser, sie ist nicht erhellt
Wir wissen es besser, sie ist nicht aus Licht
Wir wissen es besser, ein Lied ist sie nicht.

Und doch

Alle warten auf den Wiedergänger,
auf irgendeinen Orpheussänger,
auf den der's neue Lied anstimmt,
das Eis in uns
zum Schmelzen
den Stein in uns
zum Weinen
bringt.

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Vielen Dank an Jonathan für die Geschichte!!!
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[22] Versüßter Winterpunsch


Weihnachtszeit war die schönste Jahreszeit überhaupt. Die Weihnachtsmärkte rochen nach Lebkuchen, Glühwein, Weihrauch und Mandelgebäck. Die Vorfreude auf den Heiligen Abend war hierbei bei Groß und Klein immer ein Fest der Liebe und Geborgenheit. 

Für die siebzehnjährige Kathi war diese Zeit jedoch an diesem Jahr alles andere, als schön. Am 01.12. hatte ihr Freund aus heiterem Himmel einfach mit ihr Schluss gemacht. Kathi war am Boden zerstört, als er ihr den Grund dafür offenbarte. 
„Ich liebe dich nicht mehr; ich habe mich neu verliebt!“ Kaum hatte Leo ihr diese Neuigkeit unter die Nase gehalten, war sie auch schon am Boden angekommen. Verletzt, ungläubig und enttäuscht hatte sie ihn angesehen, war zu keinem Wort fähig gewesen.
Nur ihre Körpersprache zeigte deutlich, wie sehr sie die Nachricht der Trennung auffraß. Anstatt in Wut zu verfallen war das junge Mädchen tief verletzt in den nächsten Schulunterricht gegangen. Nur ihre beste Freundin Janina hatte sie auffangen können, bevor sie mental zu Boden krachte.

Die nächsten Tage waren für Kathi der reinste Albtraum gewesen. Drei Tage und Nächte hatte sie geweint, sich in ihrem Zimmer verkrochen. Sie war nicht zur Schule gegangen, hatte sich krank gemeldet. Selbst ihre Mutter hatte sie nicht aus ihrem verbarrikadierten Zimmer herauslocken können. Doch jetzt, am 06.12., genau an Nikolaus, hatte Janina es geschafft, ihre beste Freundin zumindest zu einem Bummel auf dem Weihnachtsmarkt überreden können. Die beiden jungen Mädchen, die etwa gleich groß und gleich alt waren, schlenderten an diesem späten Nachmittag über den belebten Markt. Es hatte über Nacht ordentlich geschneit, so dass nun eine dicke Schneeschicht auf den Gehwegen lag. „Kathi, jetzt schau doch nicht so, wie sieben Tage Regenwetter.“, versuchte Janina sie aufzumuntern, doch Kathi brummte nur etwas Unverständliches in ihren nicht vorhandenen Bart und schob missmutig den weißen Schnee vor den Füßen her.n „Du weißt ja gar nicht, wie schlimm das ist, wenn ich Lukas jeden Tag in der Schule über den Weg laufen muss und ich dann auch noch sehe, wie er mit dieser dummen Bianca rummacht.“, beklagte sich, die durchaus hübsche Brünette, bei Janina. In Wehmut seufzte sie auf und trauerte ihrer gebrochenen Beziehung hinterher.  

Die herrlich geschmückten und verzierten Buden, die nach frischen Mandeln, Weihrauch, Glühwein und frischen Windbeuteln mit Zucker rochen, schien sie nur wenig aufzumuntern. Janina blickte sie seufzend von der Seite her an. Sie verstand ja, dass es Kathi nach der Trennung nicht gerade gut ging, doch allmählich fand sie, dass es an der Zeit war, nach vorne zu schauen. Immerhin stand demnächst Weihnachten vor der Tür, ein Fest, das Freude und Besinnlichkeit in der Familie, bei Freunden und der Verwandtschaft hervorrufen sollte. „Komm, lass und mal schauen, ob wir irgendwo etwas Warmes zu Trinken herbekommen. Mir frieren wirklich schon die Finger ab.“ Damit zog Janina sie am Ärmel weiter über den Weihnachtsmarkt. „Lass doch gut sein. Mir ist eh nicht nach…“, versuchte Kathi sie aufzuhalten, doch stieß sie auf taube Ohren. Grummelnd gab sie sich ihrem Schicksal hin. Keine fünf Minuten später standen die beiden Freundinnen an einem Stand, an dem es Glühwein zu kaufen gab. „Zwei Becher bitte!“, bestellte Janina. Gerne. Mit oder ohne Schuss?“, fragte die nette Verkäuferin und nahm zwei Becher zur Hand.  

Janina warf einen kurzen Blick zu Kathi hinüber, die sich etwas abgewandt hatte, um das Treiben der Menschenmasse lustlos zu verfolgen, ehe sie sich wieder an die Verkäuferin wandte. „Wir nehmen sie beide mit Schuss!“ „Das habe ich gehört.“ Trotz ihrer miesen und trüben Laune klang Kathis Stimme ein wenig belustigt. „Solltest du auch. Außerdem tut dir ein kleiner Schuss vielleicht mal ganz gut. Deine Stimmung ist wirklich grottig schlecht.“, lachte Janina. Kathie verdrehte die Augen und wollte gerade nach dem dampfenden Becher mit dem Winterpunsch, den Janina ihr vor die Nase hielt, greifen, als sie von rechts her einen Schups erhielt und einige Zentimeter zur Seite ruckte. „Mensch, kannst du denn nicht…“, fauchte das junge Mädchen los und drehte sich zu ihrem Übeltäter, der sie da angerempelt hatte, herum. Zum Glück war der Winterpunsch nicht aus den Bechern, die Janina beide immer noch in der Hand hielt, übergeschwappt. Als Kathi jedoch den Blick zum Gesicht des Übeltäters hob, stockte ihr kurzzeitig der Atem. 

Ihr blickten bernsteinfarbene Augen freundlich entgegen, gefolgt von einem süßen und wärmenden Lächeln, das sinnliche und volle Lippen zierten. Janina, die sich nun ebenfalls umgedreht und den Mann neben Kathi musterte, verkniff sich ein Lächeln. „Ähm, sorry. Ich wollte nicht… also…“, begann die junge Brünette zu stottern und Kathie kam sich total lächerlich vor, wie sie versuchte, sich bei dem gutaussehenden jungen Mann zu entschuldigen. Dieser schien es jedoch mit Humor zu nehmen, denn er lächelte noch etwas breiter. „Ist ja nichts passiert. Alles gut gegangen. Aber in deiner Tasse dürfte jetzt wohl nur noch etwa die Hälfte des Punsches drin sein, oder?“, fragte der junge Mann und Janina nickte und kam sich ziemlich albern vor, dass sie nur Gestotter und wirres Zeug von sich gab. „Ich geb´ dir gerne einen neuen aus.“, lächelte er sie an und wandte sich schon an die Verkäuferin. Kathi wollte noch protestieren, doch erhielt sie von Janina einen tadelnden Blick und ein Kopfschütteln. „Einmal den Winterpunsch mit viel Orange.“ Die Verkäuferin nickte und bereitete den Becher mit dem Punsch vor. „Das macht dann zusammen sieben Euro vierzig!“ Der junge Mann kramte kurz in seinem Geldbeutel herum, ehe er der Verkäuferin einen zehn Euro Schein in die Hand drückte. „Stimmt so!“ Mit dem neuen Becher in der Hand wandte er sich an Kathi, die peinlich berührt lächelte. „Hier, ich hoffe, er wird dir schmecken.“ Damit reichte er der Brünetten lächelnd den dampfenden Becher. Kathie nahm ihn entgegen und hauchte ein „Danke!“ 

„Ich bin übrings Timo. Und ihr seid?“ „Kathi und Janina.“, stellte Kathie ihre beste Freundin und sich vor. „Freut mich sehr. Habt ihr noch etwas vor heute? Mein Kumpel und ich wollten noch ein wenig hier auf dem Markt herumgehen, bevor wir nachher noch in eine Cocktail-Bar gehen. Habt ihr Lust mitzukommen?“ 

Kathie warf Janina eine bittenden und zugleich lächelnden Blick zu, den sie unmöglich abschlagen konnte. „Na klar. Wir sind dabei.“ „Super, dann kommt doch einfach mit. Mein Kumpel steht da vorne.“ Timo deutete mit der Hand in eine Richtung und die jungen Frauen nickten. Gemeinsam gingen die drei los und während dieser Zeit bekam Kathie ihr Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht. Es war, als wenn sich endlich etwas Positives in ihrem Leben tat. Etwas, das schon jetzt kleine, aber feine Schmetterlinge in ihr hervorrief. Und das lag ganz bestimmt nicht nur an dem versüßten Winterpunsch, den ihr Timo eben spendiert hatte.




-Ende-





„Versüßter Winterpunsch“ – eine weihnachtliche Kurzgeschichte, written by Nathalie Lina Winter.

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Nathalie hat mich vor einiger Zeit kontaktiert und mit mir über ihr Buch gesprochen, das übrigens nächstes Jahr erscheint! 
Als ich auf der Suche nach geschichtenschreibenden Leuten war und ich ihr eine E-mail schrieb, hat sie sich kurzerhand bereit erklärt mir und natürlich euch eine kleine Weihnachtsgeschichte zu schreiben:) Und ich finde sie unglaublich herzerwärmend ;) VIELEN VIELEN VIELEN DANK NATHALIE!!!

Wenn ihr noch mehr über Nathalie erfahren wollt, besucht doch mal ihre facebook-Seite! Ich habe sie euch hier verlinkt: (♥)